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street food

Aktualisiert: Sept 8

Einen Kebab oder ein Falafel-Sandwich holen und auf der Parkbank essen ist gerade schlecht. Daher machen wir unser Street Food daheim. Knödel mit Soße sind nicht gerade das, was man sich unter Street Food vorstellt. Das komplette Gemüse für das Gericht kommt allerdings von der Straße, aus dem nach Marktschluss stehengelassenen Gemüsekisten. Zusammen mit altem Weißbrot wird daraus ein tolles Gericht für Zuhause, ideal für diejenigen, die jetzt schon die Kantinensoss vermissen.

Die Kunst besteht wieder einmal darin, dass die Knödel auch ohne Ei zusammenhalten und im Wasser nicht auseinander fallen sollen. Dank Leinmehl und Leinsamen hat das ganz gut geklappt.


ZUTATEN


400 g trockenes Brot

300 ml Haferschleim

4 EL Leinmehl oder Sojamehl

1 EL Leinsamen

1 TL Salz

½ TL Muskatnuss gerieben

1 Zwiebel oder Frühlingszwiebel

1 EL Öl

Petersilie

2 EL Kartoffel-, Speisestärke oder Weizenmehl


Weißbrot in dünne Scheiben schneiden. Mit 200 ml warmem Haferschleim übergießen und kurz verrühren. Den restlichen Haferschleim mit Sojamehl/Leinmehl glatt rühren und mit Salz und Muskat würzen. Das ganze unter die Brotmasse heben und gut vermengen. Zwiebel fein würfeln, Petersilie hacken. Öl in eine heiße Pfanne geben, Zwiebelwürfel anbraten, bis sie leicht gebräunt sind, Petersilie dazugeben. Anschließend zusammen mit Kartoffelstärke zur Knödelmasse geben, gut durchkneten und abgedeckt 10 Minuten quellen lassen.

Mit trockenen Händen Knödel formen und reichlich Salzwasser zum Kochen bringen. Hitze auf niedrige Stufe stellen – das Wasser sollte nicht mehr kochen – und die Knödel ca. 15 Minuten sieden lassen, bis sie an der Oberfläche schwimmen.



Für die Soße habe ich Zwiebel, Paprika, Sellerie und Karotte scharf angebraten und mit süßem Paprika und Kümmel gewürzt. Einen Pilz habe ich auch gefunden, der wunderbar für eine dunkle Sauce ist. Zusammen mit Tomatenmark, Sojasauce, einem Schuss Kombucha, Zucker, Salz, Pfeffer und Haferdrink (die Haferflocken habe ich für die Knödel verwendet). wird daraus eine herzhafte sämige Sauce. Wenn man die Sauce dicker haben möchte, kann man noch eine Mehlschwitze machen.

Das Semmelknödelrezept habe ich so ähnlich auf eat this entdeckt.


"Was du wirklich besitzest, das wurde dir geschenkt."

Marie von Ebner-Eschenbach



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