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  • Andrea

salbei für die schweißdrüsen

Aktualisiert: Juni 15

Ich habe viel ausprobiert und experimentiert zum Thema #Deo, da ich keine Lust mehr hatte #Aluminiumdeos in Plastik zu kaufen. Die ersten Versuche, Deo selbst zu machen, waren allerdings ernüchternd. Entweder war das Deo hart wie Stein, ließ sich nicht verteilen, bröckelte ab wie alter Putz von der Wand oder es hinterließ Fettflecken auf dem T-Shirt, die aussahen wie Schweißflecken und nur anfangs besser rochen, richtig langanhaltend war keines der Deos. Das war leider auch meine Erfahrung bei gekauften aluminiumfreien Deos. Selbst teurere Deos waren bei mir nur kurzfristig wirksam. Da die Deos doch sehr ins Geld gehen und es ja ein täglicher Gebrauchsgegenstand ist, auf den ich dann trotz #Minimalismus nicht verzichten will, habe ich mich wieder in mein Kosmetiklabor gesetzt und experimentiert bis ich ein für mich sehr zufriedenstellendes Ergebnis erzielt habe. Ich bin gespannt, was ihr dazu sagt!


ZUTATEN


1 EL Kokosöl

1 EL Salbeitinktur (selbst angesetzt mit 95%igem Alkohol)

1 EL Natron

2 EL Speisestärke oder Talkum (neutrales Babypuder)

2 Tropfen Lemongrasöl (dm, Rossmann)



Die Zutaten sind leicht erhältlich in jedem Drogeriemarkt. Die #Salbeitinktur lässt sich schnell selbst ansetzen. Die größere Schwierigkeit ist in Deutschland 95%igen Alkohol zu bekommen (in Italien gibt es den in jedem Supermarkt). Kauft auf keinen Fall Alkohol in der Apotheke zu Fantasiepreisen, 40%iger Doppelkorn ist für diesen Zweck auch in Ordnung. Generell ist es so, dass stärkerer Alkohol noch mehr Inhaltsstoffe aus den Pflanzenteilen zieht, daher hat die Tinktur so eine tolle kräftige grüne Farbe, die #Deocreme dann auch einen sanften mintgrünen Ton. Für den Ansatz der Salbeitinktur schneidet ihr Salbeiblätter in dünne Streifen und übergießt sie mit Alkohol, so dass alles bedeckt ist. 96%iger Alkohol färbt sich schon nach wenigen Tagen dunkelgrün und kann nach einer Woche auf jeden Fall verwendet werden. 40%iger Alkohol sollte mindestens 2-3 Wochen ziehen und kann dann abgesiebt und weiterverarbeitet werden.



Sofern eure Umgebungstemperatur nicht zu kalt und das #Kokosöl entsprechend sehr hart ist, könnt ihr die Zutaten ohne Wasserbad anrühren. Mischt alle Zutaten - bis auf die Stärke - am besten gleich in einem Gefäß mit Schraubverschluss an, aus dem ihr das Deo später auch verwenden wollt. Durch die Wärme eurer Hand sollte das Kokosöl weich werden, ansonsten könnt ihr es auch kurz auf die Heizung stellen. Sobald die Konsistenz breiartig ist, fügt ihr die Särke oder das #Talkum hinzu, eventuell auch mehr, so dass euch die Konsistenz gefällt. Die Deocreme sollte nicht zu ölig sein und sich trotzdem gut verreiben lassen.



Das Deo hat einen angenehmen Duft nach #Salbei und #Zitronengras. Sowohl das Zitronengras als auch der Salbei haben eine starke antitranspirante Wirkung, also auf keinen Fall darauf verzichten. Falls ihr den Duft nicht mögt, könnt ihr gerne noch einen anderen Duft hinzufügen wie Vanille oder Lavendel. Durch den Alkohol ist die Deocreme sehr gut haltbar, es sollte jedoch nicht mehr als ein EL verwendet werden, da Alkohol die Haut stark austrocknet und je nach Hauttyp Juckreiz hervorrufen kann. Ich vertrage das Deo jedenfalls hervorragend. Selbstverständlich ist jeder Hauttyp anders und üblicherweise muss sich der Körper erst einmal an ein aluminiumfreies Deo gewöhnen, also gebt ihm ruhig ein paar Tage Testphase und tragt das Deo unter Umständen mehrmals täglich auf.

Als ich vor ziemlich genau 5 Jahren begonnen habe, Kosmetik selbst zu machen, habe ich mich viel von Jasmins veganem Kosmetik-Blog Schwatz-Katz inspirieren lassen. Also wenn euch das DIY-Kosmetik-Fieber packt, schaut da mal rein.

Ich freue mich auf Eure Erfahrungen, Verbesserungsvorschläge und Anregungen!





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