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pizza cotta statt panna cotta

Vielleicht habt ihr gehofft, endlich mal einen Nachtisch auf meinem Blog zu finden. Ich bin ja eher der herzhafte Typ, deswegen mache ich keine Panna Cotta, sondern eine Pizza Cotta. Panna Cotta ist ein inzwischen auch in Deutschland beliebter Nachtisch aus Sahne, die traditionell ohne Gelatine so lange gekocht und reduziert wird bis eine feste Creme entsteht.

Mein Ofen ist leider so langsam, dass ich bei der letzten Pizza hungrig wie ein Hund vor dem Ofen saß und alle zwei Minuten reinschaute. Um mir dieses Schicksal erneut zu ersparen, kam ich auf die Idee, die Pizza auf dem Herd zu machen, zuerst in Salzwasser gekocht und dann in der Pfanne angebraten.


ZUTATEN


Mehl

Wasser

Salz

Zucker

frische Hefe


Tomaten

Knoblauch

Kapern


Aus einem halben Würfel frischer Hefe, 1 Teelöffel Salz, 1 Teelöffel Zucker, Mehl und Wasser mache ich einen gut knetbaren Teig und lasse ihn ein paar Stunden gehen. Etwa zwei Stunden bevor ich ihn verarbeite, knete ich den Teig nochmals durch. Dann forme ich aus dem erneut aufgegangenen Teig kleine runde Pizzen, die anschließend ins kochende Salzwasser gegeben werden, wo sie je nach Größe 5-10 Minuten kochen. Meine Mini-Pizzen ähnelten eher kleinen böhmischen Hefeknödeln. Die fettarme Form von Pizza Cotta ist in der Tat ein böhmischer Knödel. Man formt statt kleinen Pizzen einen größeren Laib, der anschließend mit einem Faden geschnitten wird. Ich hingegen liebe fettiges Essen und frittierte die Pizzen anschließend noch in einer Pfanne mit Öl. Jetzt sahen sie aus wie kleine weiße Pizzen und schmeckten auch so.


Ich habe eine Tomatensauce mit Knoblauch und Kapern dazu gemacht, sie passen auch wunderbar zu Salat oder als Brotersatz.


Wer sein Leben zu genießen weiß, ist auch selbst zu genießen.

Peter Amendt, Franziskaner



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