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lange finger machen

Was passt am Gründonnerstag besser als grüne Wakamealgen und Spinat! Daher habe Ich mich von meinem "Tunfisch-Pasta" Rezept inspirieren lassen und "Tunfischfinger" gemacht, die fast die gleichen Zutaten haben.


ZUTATEN


2 große gekochte Kartoffel

1 Glas Artischocken

1 EL Wakame oder Nori Algen

Kichererbsenmehl nach Bedarf

2 EL Hefeflocken

1 EL Sojasauce

süßes Paprikapulver

2 EL Leinsamen

1 EL Fenchelsamen

Salz und Pfeffer nach Bedarf


Die Algen zerkleinern und im warmen Wasser aufweichen. Die Artischocken klein schneiden und zu den gestampften Kartoffeln mischen. Alle Zutaten inklusive der Algen zusammenmischen und so viel Kichererbsenmehl zufügen, dass sich ein gut formbarer Teig ergibt. Der Teig sollte mindestens eine halbe Stunde ziehen, dann kann man daraus Stäbchen oder Frikadellen formen und im heißen Öl auf beiden Seiten frittieren.


Fischstäbchen gehörte nicht zu meinen Lieblingsessen als Kind, dafür liebte ich Blubb-Spinat, also Rahmspinat. Kein Wunder, da war auch mehr Sahne als Spinat und eine dicke Mehlschwitze aus Butter drin. Heutzutage mag ich die natürliche Bitterkeit vom Spinat und dünste Blattspinat mit Zwiebel und Haferflocken und püriere anschließend alles. Eine Mehlschwitze mit neutralem Öl kann man zusätzlich noch machen, wenn man möchte.



Wer weiß eigentlich, warum der heutige Tag Gründonnerstag genannt wird? Ich weiß es nicht nach 9 Jahren katholischer Klosterschule. Im Internet gibt es wie so oft viele Varianten, von denen man sich eine aussuchen kann. Die wohl häufigste Erklärung ist, dass es vom mittelhochdeutschen Wort "grînen" abgeleitet ist, was soviel wie Greinen und Weinen bedeutet. Dieser Tag war jedoch seit dem 4. Jahrhundert ein kirchlicher Freudentag, an dem die zuvor Exkommunizierten nach Buße und Vergebung endlich wieder zur Kommunion zugelassen, also wieder „grünendes Holz“ am Stamm der Kirche waren, wie Lukas schrieb, und wahrscheinlich in weißem Kleid vielleicht mit grünem Schultertuch zur Kommunion schritten. Demnach erscheint die Annahme eines Klagedonnerstags unwahrscheinlich. Die liturgische Farbe Grün steht für rein, erneuert, frisch und sündlos. Mit Bezug auf die weiße Kommunion entstand die Bezeichnung "Weißer Donnerstag", der in Frankreich und in den Niederlanden für den heutigen Tag verwendet wird. "Karfreitag" kommt vom althochdeutschen Wort "kara" für Klage, Kummer und Trauer. Dies spricht wiederum für die erste Erklärung und auch nicht, denn warum sollte Gründonnerstag aus dem Mittelhochdeutschen und Karfreitag aus dem Althochdeutschen abgeleitet sein. Für mich die wahrscheinlichste Variante ist der dies viridium, wörtlich der „Tag der Grünen“ – der von den Sünden und Kirchenstrafen Befreiten, im Sinne von „Erneuerten, Frischen“.


"Für Christen ist das Kreuz ein Hoffnungszeichen, dass es kein Scheitern gibt, das nicht verwandelt werden kann, das nicht zum Aufstehen in neue Möglichkeiten hinein werden kann."

Anselm Grün




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