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kleine mandelkerne machen glücklicher

Aktualisiert: Apr 13

dabei kosten große mehr auf dem Markt.

Hier geht es allerdings um den Mandelkern in unserem Kopf, die Amygdala. Sie ist die Alarmglocke in unserem Gehirn und löst die Produktion von Stresshormonen aus bei einer vermeintlichen Gefahr. Ihre Größe scheint proportional zum Furchtempfinden zu sein, denn täglich Meditierende sind nach einigen Wochen weniger gestresst und verspüren weniger Angst, ihre Amygdala ist nachweislich kleiner geworden. Es lassen sich außerdem mehr Nervenverbindungen zwischen dem Mandelkern und dem präfrontalen Cortex feststellen. Diese Kopplung ist bei ängstlichen Menschen sehr schwach ausgeprägt. Die stärkere Verbindung zwischen Mandelkern und Cortex führt zu einer bewussten Wahrnehmung der Angst, Wahrnehmen und Annehmen scheint auch bei der Meditation zu einer #Heilung zu führen.


Meditierende werden sich wohl aktuell nicht so sehr vom Corona-Virus verunsichern lassen. Zunächst sei gesagt, dass Angst etwas Überlebensnotwendiges ist und evolutionär gesehen, unbedingt sinnvoll. Wir haben Angst, weil wir nicht von dem furchtlosen Steinzeitmenschen abstammen, der in die Höhle des Säbelzahntigers marschiert ist und getötet wurde, sondern vom ängstlichen Menschen, der überlebt hat. Eine gesunde Vorsicht ist also gut, ungut und sinnlos ist es in seinen geschützten vier Wänden Angst zu haben und zu grübeln, was draußen alles passieren könnte. Ich habe gestern den Vergleich gelesen, Angst vor dem Corona-Virus ist wie rauszugehen und Angst zu haben, von einem Hund gebissen zu werden. Solche Menschen kenne ich auch, die leben quasi immer mit einer Corona-Pandemie. Martin Rütter gibt Entwarnung, denn die Chance draußen von einem fremden Hund gebissen zu werden sei gering. Die meisten Bisse finden innerhalb der Familie statt!

Ich kenne übrigens weder die Angst von einem Hund gebissen zu werden, noch vor Pandemien oder Terrorismusanschlägen. Das war schon immer so, hat in meinem Fall nicht mit Meditation zu tun. Es ist auch nicht so, dass ich nicht mit Ängsten zu kämpfen habe, es sind nur andere. Ich glaube, ich habe mehr Angst vor Dingen, die ich beeinflussen kann. Andere Menschen, vielleicht die Mehrzahl, lassen sich eher von Situationen verunsichern, die sie scheinbar nicht beeinflussen können.

Es sind in jedem Fall nicht die Dinge, die uns Angst machen, sondern unsere Sicht der Dinge, welche im Fall von #Corona momentan stark von den Medien beeinflusst wird. Innneschau statt Fernschauen wäre hier die Devise. Wir müssen nämlich lediglich die Sichtweise in uns ändern, nicht die äußeren Bedingungen. So gesehen, sind wir in der Lage jede Situation selbst zu beeinflussen und zu kontrollieren.

Der Zusammenhang zwischen Meditation und einem minimalistischen Leben besteht auch darin, dass wir nicht mehr das Bedürfnis haben, unsere Gefühlswelt mit äußeren Faktoren zu beeinflussen, indem wir Glücksgefühle durch Konsum erzeugen.



Quellen:

https://www.dasgehirn.info/handeln/meditation/wahrnehmen-und-annehmen-wie-meditieren-heilt

https://www.fr.de/wissen/sanfter-umbau-gehirns-11465082.html


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