hundsrosennudeln
Beim letzten Sonntagsspaziergang sind mir überall die schönen roten Hagebutten begegnet. Dabei habe ich mich an ein Rezept erinnert, das ich letztes Jahr schon ausprobieren wollte, allerdings nirgends Hagebutten gefunden habe. Ich konnte nicht widerstehen die roten Früchte mitzunehmen und daraus spontan eine Pastasauce für´s Abendessen zu machen.

ZUTATEN
Hagebutten so viel ihr sammeln könnt
passierte Tomaten oder Pflanzendrink bzw. -sahne
1 Zwiebel
mediterrane Kräuter
Zucker und Salz nach Belieben
etwas Mehl
Öl
Im Rezept, das ich damals auf smarticular entdeckt habe, werden die Hagebutten gekocht. Ich habe sie nur in kaltem Wasser mit einem Stößel gepresst und danach durch ein Sieb gelassen, damit möglichst viel Vitamin C erhalten bleibt.


Das Hagebuttenmus gebe ich ganz zum Schluss dazu und erwärme es nur in der Sauce ohne es zu kochen. Je mehr Hagebutten ihr verwendet, desto saurer wird es, denn Hagebutten haben viermal mehr Vitamin C als Zitronen. Sie ähneln geschmacklich sehr den Acerola-Kirschen, einer Vitamin-C-Bombe aus Südamerika. Dieses Superfood haben wir sogar direkt vor der Tür und auch noch kostenlos. Bei der Menge, die ihr auf dem Bild seht, habe ich 3 Teelöffel Zucker zugefügt. Ich kann mir vorstellen, dass Sahne gut passt, da sie süß ist und die Säure gut bindet. Da ich keine pflanzliche Milch oder Sahne im Haus hatte, habe ich stattdessen passierte Tomaten verwendet und eine Mehlschwitze aus Öl und Mehl eingerührt. Probiert es einfach aus, wie es euch persönlich schmeckt. Es ist kein unglaubliches Geschmackserlebnis, aber eine kostenlose Art Vitamin C zu sich zu nehmen. Wenn ihr es süßer mögt, könnt ihr auch einen Brotaufstrich aus Hagebutten machen.

Die Nudeln auf dem Bild habe ich mit wilder Wasabi-Rauke aus dem Garten garniert.
Wie ihr seht, komme ich momentan nicht sehr oft zum Schreiben, was daran liegt, dass ich mich gerade mit der eigenen Herstellung von Lebensmitteln beschäftige. Wenn euch interessiert, was alles damit zusammenhängt, dann abonniert doch meinen Newsletter, denn dann erhaltet ihr nicht nur den Hinweis auf einen neuen Blogbeitrag, sondern auch einen monatlichen Newsletter, in dem ich berichte, was ich momentan so alles mache.

Wir leben in einem gefährlichen Zeitalter. Der Mensch beherrscht die Natur, bevor er gelernt hat, sich selbst zu beherrschen.
Albert Schweitzer