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  • Andrea

fax von gott

Aktualisiert: 7. Okt. 2021

In letzter Zeit hatte ich wenig Motivation zu schreiben, weder an meinen Blogs noch an meinem zweiten Buch. Ich weiß, dass es seine Zeit braucht bis man gesehen wird und Geduld ist durchaus etwas, was ich als meine Stärke bezeichnen würde, zumal Geduld nichts anderes als Vertrauen ist. Ich hatte bisher das Vertrauen, dass meine Texte wirken. Auch wenn sie nicht viele Menschen erreichen, bewirken sie dennoch etwas auf einer anderen Ebene. Nun schreibe ich schon fast zwei Jahre an diesem und meinem zweiten Blog comunicane, habe knapp 240 Beiträge veröffentlicht und ein Buch geschrieben, das noch in diesem Jahr veröffentlicht werden soll. Meine Beiträge haben in der Regel zwischen 10 und 2o Aufrufe, über die Hälfte sind von mir, meine Abonnenten auf beiden Blogs bewegen sich noch im zweistelligen Bereich, die Kommentare im einstelligen Bereich - insgesamt bei allen Beiträgen.


Am Sonntag vor 10 Tagen habe ich ein Interview auf youtube gesehen bei dem ein Mann auch an seinem Weg gezweifelt und von Gott ein Fax eingefordert hatte. Mit diesem Fax sollten drei konkrete Forderungen von ihm erfüllt werden, es ging sogar um eine sechsstellige Geldforderung und zwar innerhalb von sieben Tagen. Andernfalls wertete er dies als Antwort, dass er seine bisherige Tätigkeit beenden sollte.

Ich traute mich nicht so eine hohere Forderung zu stellen, ich bat an diesem Sonntag lediglich um ein unmissverständliches Zeichen, ob ich meine Schreibtätigkeit fortsetzen sollte und wenn nicht auf einen Hinweise, was es stattdessen sein sollte. Da mein Buch noch nicht veröffentlicht ist, dachte ich an einen positiven Kommentar auf einen meiner Blogbeiträge.


Am darauffolgenden Tag kam ein Nachbar und brachte mir eine Kiste Tomaten vorbei und erzählte mir aus seinem Leben. Am Mittwoch war mein Buch druckfertig. Ich spürte eine gewisse Anspannung, denn jetzt wurde es ernst, ich konnte nichts mehr verändern und bald würde meine Geschichte schwarz auf weiß für jeden erhältlich sein.

Am Donnerstag teilte mir meine Verlegerin mit, dass die Papierlieferzeiten momentan sehr lang sind und das Buch dieses Jahr vermutlich nicht mehr veröffentlicht werden kann. Zunächst fiel im wahrsten Sinne des Wortes Druck von mir ab. Ich dachte, vielleicht ist es besser erst einmal ein günstigeres E-Book herauszubringen, dann sieht man ob es überhaupt eine Nachfrage gibt, man kann Vorbestellungen entgegen nehmen und die Auflage dementsprechend anpassen. Am Freitag fragte ich mich: Moment mal, glaube ich an das Buch oder nicht? Wenn ja, was spricht dann dagegen, es so schnell wie möglich als Printversion zu veröffentlichen? An diesem Tag machte ich mir bewusst, dass dieses Buch meiner Meinung nach einen Mehrwert für die Menschen darstellt und es daher so bald wie möglich erhältlich sein sollte. Das ist vermutlich die Klarheit, die ich mir vom Universum erbeten habe. Ein positiver Kommentar eines einzelnen Menschen schmeichelt vielleicht dem Ego, ist allerdings viel weniger aussagekräftig als meine eigene Klarheit. Schon Anfang der Woche dachte ich mir, dass ich vom Universum schon so viel zurück bekomme, von Menschen, die sicherlich nicht meine Blogbeiträge lesen, aber so funktionieren die Gesetze des Universums. Du bekommst das, was du gibst, oftmals aus einer ganz anderen Richtung und es ist immer für dich gesorgt. Ich bekomme von allen Seiten Lebensmittel geschenkt und ich verfüge noch über finanzielle Mittel um Strom und sonstige Fixkosten zu bezahlen. Es funktioniert und gleicht sich aus, nur anders als ich es bisher gewohnt war. Es passt, es ist alles da.


Am Sonntag entdeckte ich mein Profil auf "Auf ein Buch mit...", einer Aktion des Börsenvereins des deutschen Buchhandels e.V. und teilte es auf facebook, was mir sofort die ersten zwei Vorbestellungen für mein Buch einbrachte. Danke! Meine Verlegerin hat nun eine Druckerei gefunden, die bereits im November liefern kann. Wenn Du magst, kannst Du Dir jetzt schon ein Print-Exemplar hier reservieren.


Wir bekommen jeden Tag Hinweise und Zeichen. Ich hätte auch die lange Papierlieferzeit als Zeichen werten können, kein weiteres Buch mehr zu schreiben. Ich sehe es inzwischen wie Einstein:


Spiritualität Gott Universum Schreiben Buch Autorin Auf ein Buch mit  Vertrauen Geduld  LebensGut Verlag Veröffentlichung
Es gibt zwei Arten, sein Leben zu leben: entweder so, als wäre nichts ein Wunder, oder so, als wäre alles ein Wunder. Ich glaube an Letzteres.

Albert Einstein






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