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diy gemüsefond - transparenter, nachhaltiger und rentabler als ein aktienfond

Aktualisiert: März 26

Zugegeben, sieht jetzt nicht so lecker aus. Der Geschmack ist definitiv besser als die Optik und das Preis-Leistungsverhältnis unschlagbar. Ich hebe mittlerweile fast meinen kompletten #Biomüll auf, auch Zwiebel- und Knoblauchschalen, Kartoffel- und Karottenschalen, Grünzeug sowieso und koche alle 3-4 Tage daraus meinen #Gemüsefond. Mit Deckel gerne lange kochen und ein bisschen Salz zugeben, mehr braucht es nicht, denn der Geschmack ist wirklich intensiv, vor allem, wenn ihr Zwiebelschalen habt. Ich habe immer sehr viele rote Zwiebelschalen, daher ist die Brühe so dunkel. Mit roten #Zwiebelschalen lassen sich übrigens auch Haare spülen und vielleicht sogar färben, ich werde es demnächst ausprobieren. Den Gemüsefond verwende ich anstelle von Instant-Gemüsebrühe für Suppen, #Soßen und #Risotto, auch zum Reiskochen etc. Dass in herkömmlichen Instant-Brühen mehr Salz und #Glutamat als Gemüse ist, ist ja bekannt, allerdings ist auch oftmals in Bio-Gemüsebrühen #Palmöl und/oder #Hefeextrakt enthalten, das idealerweise natürliches Glutamat enthält, oftmals auch industrielles. Solche Informationen findet ihr übrigens auf Utopia, dem Portal für nachhaltige Lebensweise. Im Zweifel können wir also davon ausgehen, dass "Glutamartin" (so nenne ich industriell hergestelltes Mononatriumglutamat, Glutamat per se ist ja nicht böse, sondern das Salz der natürlichen Glutaminsäure) seine Finger in der #Lebensmittelindustrie immer im Spiel hat. Im Übrigen ist die Schädlichkeit von Glutamat nicht wissenschaftlich erwiesen, was uns auch egal sein kann, denn wir wollen keine industriell erzeugten Nahrungsmittel und machen deswegen unseren Fond selbst, wissen genau was drin ist und sparen noch Geld. Mit einem Schuss #Sojasauce oder #Misopaste bekommt ihr außerdem den typischen #Umami-Geschmack in eure #Brühe. Man kann natürlich auch Suppengranulat selber machen, allerdings finde ich das sehr aufwändig und das Ergebnis ist ja das gleiche. Granulat hat den Vorteil, dass es länger haltbar ist, allerdings dürfte es kein Problem sein, den Fond innerhalb einer Woche zu verbrauchen, zur Not kocht ihr Nudeln damit. Unglaublich aus heutiger Sicht, dass ich jemals Suppengranulat gekauft habe! Ich kann mir kaum einen Grund vorstellen, warum man seinen Gemüsefond nicht selber machen sollte, außer man hat keinen Biomüll. Fällt Euch ein Grund ein? Dann schreibt ihn bitte in die Kommentare, ich bin gespannt! Und natürlich auch wie er Euch schmeckt.




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