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bauer sucht essen

Das ist mein 100. Beitrag und zum Jubiläum gibt es erstmalig ein Gewinnspiel am Ende, also lest den Beitrag aufmerksam durch, damit ihr die Frage dazu beantworten könnt. Mein Blog wurde bisher schon über 6000 Mal aufgerufen und ich habe eine Rückmeldung einer Leserin bekommen, die bereits ein Gericht nachgekocht hat, die Dunkelziffer ist vielleicht sogar höher, wer weiß? Vielen Dank dafür!


Den Titel dieses Beitrags assoziiert ihr bestimmt mit dem Sprichwort "Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht," und er hat durchaus damit zu tun, wobei mit Bauern nicht grundsätzlich Menschen gemeint sind, die ihren Lebensunterhalt mit Landwirtschaft verdienen, sondern Menschen, die generell nicht experimentierfreudig und offen für Neues sind, was sich nicht zuletzt beim Essen zeigt. Die Bezeichnung "Bauer" ist überhaupt nicht abwertend zu verstehen, zumal ich nun selbst Bäuerin bin. Bauern sind von Berufswegen in ihrem Bewegungsradius sehr eingeschränkt und essen hauptsächlich das, was sie selbst anbauen, was dann natürlich dazu führt, dass sie exotische Dinge nicht kennen und diesen gegenüber oftmals nicht aufgeschlossen ist. Das ist alles andere als schlimm, ganz im Gegenteil, wir sollten alle wieder mehr regional und saisonal essen. Auf der anderen Seite ist es wichtig neugierig zu bleiben und seine Sinne mit Neuem zu konfrontieren, wie ich in diesem Beitrag bereits geschrieben habe.

Dennoch gehöre ich nicht zu den Leuten, die andere zu ihrem Glück zwingen und sie von gesunder Ernährung überzeugen wollen. Ich sage immer, mir ist egal was andere essen, mich interessiert nur was und vor allem wann ich das nächste Mal esse. Da Ernährung zur neuen Religion geworden ist, gibt es natürlich auch in diesem Bereich Missionare, die Inka Bauses von "Bauer sucht Essen", wie ich sie nenne.


Entscheidend ist auch beim Essen, dass eine ehrliche Bereitschaft vorhanden ist, was Neues auszuprobieren, das anfangs vielleicht noch unangenehm ist, denn meistens muss man Dinge öfters probieren bis sie einem schmecken. Die RTL-Serie "Bauer sucht Frau" hat in 15 Jahren 32 Hochzeiten und 21 Kinder hervorgebracht, ein paar wenige Scheidungen gab es auch schon. Diese Erfolgsquote lässt sich meiner Meinung nach dadurch erklären, dass eine Teilnahme bei "Bauer sucht Frau" eine Heldenreise, schamanische Schwitzhütte und das maximale Verlassen der Komfortzone in einem ist und das alles ohne sein eigenes Grundstück zu verlassen. Ich hatte immer sehr viel Respekt vor dem Mut der Kandidaten, denn sie treffen eine bewusste Entscheidung, dass sie nicht mehr allein sein wollen und sind dafür bereit, ihr Haus und ihr Herz nicht nur für eine Frau, sondern für RTL und einem Millionenpublikum zu öffnen und sich dadurch unglaublich angreifbar und verletzbar zu machen. Diese ehrliche Bereitschaft und das Risiko wird oftmals belohnt. Bei anderen Kuppelshows ist die Motivation zur Teilnahme meistens berühmt zu werden, dementsprechend sind dann auch die Vermittlungsquoten.


Ich bin sehr dankbar für meine Neugier, denn sie ist meine Hauptmotivation neue Dinge auszuprobieren, ob in der Küche, im Garten oder generell im Leben.



Gewinnfrage:


Wer moderiert seit 15 Jahren die RTL-Erfolgsserie "Bauer sucht Frau"?


Antwort A: Maja Nowak

Antwort B: Inka Bause


Ihr nehmt am Gewinnspiel teil, indem ihr die Antwort unten in einem Kommentar postet. Jede richtige Antwort gewinnt einen Video-Rundgang auf meinem "Hof" per Email.


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