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Wie viele in meinem Alter aus der ehemaligen DDR vielleicht mit 7 Jahren zum ersten Mal eine Banane gesehen haben, so dachte ich bis zu dem Alter, Bananen wären braun. Alle, die ich kenne aus den neuen Bundesländern mögen Bananen besonders gern, bei mir ist das Gegenteil der Fall, ich kaufe nie Bananen. Ich kann also gut ohne sie leben. Diese Woche hat mir die nette Frau auf dem Markt etwa 40 braune Bananen geschenkt. Ein Zeichen für mich, dass ich mich mit dem dunklen Nachtschattengewächs aus meiner Kindheit beschäftigen und meinen Frieden mit ihm machen sollte. Ich habe schon sehr leckere Bananenkuchen gegessen, so ist es nicht. Bananen sind überhaupt sehr interessant für die vegane Bäckerei als Eiersatz. Nachdem ich nicht so viel Süßes esse, habe ich mich jetzt mal an herzhaften Rezepten mit Bananen versucht.



Bananen-Auberginen-Curry


Auberginen und Bananen in gleicher Menge

alternativ Kartoffeln

Zwiebel

Knoblauch

Ingwer

Kurkuma, Curry, Kreuzkümmel, Kardamom, Ras El Hanoud, Schwarzkümmel, Smokey und/oder süßer Paprika, Cayennepfeffer, Senfkörner

1 EL Tomatenmark und/oder 3 getrocknete Tomatenstücke

1 EL Sojasauce

Sonnenblumenkerne

mind. 2 EL Apfelessig oder Kombucha

Salz und Wasser nach Bedarf


Selbstverständlich könnt ihr bei diesem Rezept kreativ sein und alle möglichen Gewürze und Gemüse reinmachen. Mir war nur wichtig, möglichst viel Umami-Geschmack unterzubringen, um dem Gericht eine herzhafte Note zu geben. Daher sind Zwiebel, Kümmel, Tomatenmark, Sojasauce und Essig ganz wichtig.


Bananenbrot


500 g Mehl

3 Bananen

10 EL Haferflocken

3 EL Sonnenblumenkerne

3 EL Leinsamen

Kümmel oder Schwarzkümmel

2 TL Salz

1 EL Natron

1/2 Würfel Hefe oder 200 ml Hefewasser


Die meisten Bananenbrote sind eher Kuchen. Ich habe festgestellt, dass der einzige Unterschied ist, dass man für ein Brot mehr Mehl und Salz als für einen Kuchen verwendet, so dass ein fester Teig entsteht. Für einen Kuchen macht man eher einen Rührteig, gibt nur 1 TL Salz und etwas Zimt und nach Belieben weitere Süßungsmittel, also Zucker oder Datteln dazu.



Bananen-Tomaten


Banane

Tomaten

Olivenöl, Senf, Salz, Essig


Ein einfaches Rezept, das auf jeden Fall optisch viel hermacht und auch nicht schlecht schmeckt.



Nicecream


Die sogenannte Nicecream ist im Netz allgegenwärtig, für mich war sie allerdings völlig neu. Es handelt sich dabei ganz simpel um pürierte gefrorene Bananen. Nach Belieben kann man zusätzliche Geschmäcker beifügen wie Kakao-, Matchapulver oder andere Früchte. Ich habe Nektarine und Zimt beigemischt und das Ergebnis war überraschend gut, vor allem ist das Aufwand-Leistungsverhältnis einmalig!


Ich muss sagen, die Rezepte waren alle gut und ich werde sie durchaus hin und wieder mal machen. So wirklich überrascht hat mich neben der Nicecream nur Bananen-Kombucha, eine Zweitfermentation mit Bananen, welche ich bisher aus den genannten Gründen nicht gemacht habe, ab jetzt aber definitiv öfter machen werde, denn die Kombination von extrem süßen Bananen mit der Säure des Kombuchas ist genial!


"Wir müssen unsere Bedürfnisse unabhängig, regional und in einer Kreislaufwirtschaft befriedigen."

Erwin Thoma, Naturholzpionier und Autor



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