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19% mehrwertsteuer auf hamsterkäufe

Aktualisiert: März 25


Ich wollte euch schön längst vorstellen, wie man #Haferdrink selbst macht, da es so einfach ist sich die Tetrapacks zu sparen. Da ich selten Pflanzendrinks verwende, mache ich immer nur die Menge, die ich gerade benötige. Hier also mein Haferdrink-Rezept mit minimalem Aufwand:


ZUTATEN


250 ml warmes Wasser

25 g Haferflocken (am besten Feinblatt)

Prise Salz

Spritzer Öl


Die Zutaten mindestens 10 Minuten einweichen lassen bis eine milchige Flüssigkeit entsteht. Inzwischen bin ich dazu übergegangen, die Haferflocken gar nicht mehr abzuseihen, denn sonst muss ich sie anderweitig verwenden, für Müsli oder Bratlinge. Ihr könnt den Haferschleim direkt so verwenden ohne den festen Teil zu trennen. Der Drink ist dadurch dickflüssiger, was für die meisten Rezepte sogar von Vorteil ist. Ich habe den Haferschleim bereits für Müsli, Müsliriegel, Brockle-Frühstück, Habermus und Hefeteig verwendet. Für Kaffee ist es vermutlich besser den Drink durch ein dünnes Sieb zu pressen. Da ich meinen Kaffee immer schwarz trinke, habe ich hierzu keine Erfahrungswerte.


Gerade wenn ihr täglich euren Kaffee und Müsli mit Pflanzendrink trinkt, lohnt es sich, diesen selbst zu machen. Durch den erhöhten Mehrwertsteuersatz von 19% sind Pflanzendrinks nicht billig, da sie im Gegensatz zu Kuhmilch nicht als Grundnahrungsmittel eingestuft werden. In diesem Zusammenhang interessant: Meerschweinchen werden als Grundnahrungsmittel mit einem reduzierten Satz von 7% besteuert, während auf Kaninchen- und #Hamsterkäufe auch der gehobene Satz von 19% anfällt. Man sollte die Entscheidung für ein Haustier jedoch wahrlich nicht vom Mehrwertsteuersatz abhängig machen. Die Vorzüge von Hamstern habe ich ja bereits in einem Beitrag erläutert und sie kosten ja ohnehin kaum mehr als ein Mandeldrink.


Da ich mit einem Mehrwertsteuersatz von 19% für Pflanzendrinks nicht einverstanden bin, kaufe ich diese nicht mehr, ebenso wie ich andere Produkte nicht kaufe, mit dessen Produktionsbedingungen ich nicht einverstanden bin. Eine weitere Möglichkeit der Einflussnahme ist eine Online-Petition zu starten. 2017 hat der Europäische Gerichtshof die Bezeichnung Milch, Butter und Käse für pflanzliche Produkte verboten. Wie man sieht, tut sich was auf diesem Gebiet und die dringlichsten Missstände werden ratzfatz angegangen. Die katastrophalen Zustände in der Milchviehhaltung haben es noch nicht auf die politische Agenda geschafft, die sind bisher nur Thema von Oscar-Reden.


Bei der Gelegenheit möchte ich euch auf eine Petition zur Einführung des bedingungslosen Grundeinkommens aufmerksam machen, das derzeit sehr hilfreich wäre und daher pronto toronto umgesetzt werden sollte. Falls ihr euch noch nicht mit den Vorteilen eines bedingungslosen Grundeinkommens auseinander gesetzt habt, schaut mal ein Interview von Richard David Precht zu diesem Thema an. Die Petition hat in wenigen Tagen schon über 300.000 Unterschriften erreicht, also #helfenstatthamstern und bitte hier unterschreiben!


Am 1. April ist wieder eine Sonderverlosung von 30 Grundeinkommen. Wie ihr teilnehmen könnt, lest ihr in meinem Beitrag Brot und Spiele.

Was Konsum angeht, bin ich generell der Meinung, man sollte nicht so viel diskutieren, sondern selbst machen: politische Entscheidungen selbst im Supermarkt treffen und #daheimbleiben und Lebensmittel selbst herstellen. Vielleicht könnt ihr momentan die Zeit daheim nutzen um Dinge selbst und euch damit unabhängiger zu machen. Mit ein wenig Übung geht #DIY schneller als Einkaufen und ihr verändert euer Konsumverhalten über #Corona hinaus #nachhaltig. Das ist meine After-Corona-Vision.



„Der Konsum ist der einzige Sinn und Zweck der Produktion, und den Interessen der Produzenten sollte man nur insoweit Beachtung schenken als nötig ist, die der Verbraucher zu fördern.“

Adam Smith, Begründer der Nationalökonomie (1723 - 1790)





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